Von der Kamera zum Handy
Wie sich meine Perspektive gewandelt hat
Fotografie war für mich lange mehr als nur ein Hobby – sie war eine Leidenschaft, die mich durch Ausbildung und Studium begleitet hat. Mit der Großformatkamera experimentieren, Filme selbst entwickeln, den Moment auf Film bannen – all das war ein fester Bestandteil meiner kreativen Welt. Besonders die Liebe zu Typografie und Graffiti zog sich durch viele meiner Aufnahmen.
Auf Reisen durfte meine Spiegelreflexkamera nie fehlen. Ich ließ mich treiben, entdeckte faszinierende Details in urbanen Strukturen und hielt alles fest, was mich inspiriert hat. Doch mit der Zeit veränderte sich mein Alltag – und damit auch meine Art zu fotografieren.
Seit ich Mutter geworden bin, ist die Kamera zunehmend in den Hintergrund gerückt. Zeit wurde ein kostbares Gut, und das Smartphone erwies sich als praktischer Begleiter. Die Qualität der Handykameras hat sich enorm weiterentwickelt, und plötzlich war es so viel einfacher, Momente festzuhalten, direkt zu bearbeiten und mit wenigen Klicks zu teilen. Die Grenzen zwischen spontaner Momentaufnahme und kreativer Bildbearbeitung sind fließender geworden – und das hat durchaus seinen Reiz.




In meinem aktuellen Urlaub habe ich mich besonders auf Strukturen und Texturen konzentriert. Ob steinige Strände, verwittertes Holzfasern oder faszinierende Muster im Sand – all diese Aufnahmen dienen mir später als kreative Grundlage für neue Projekte. Vielleicht als Hintergründe für Grafiken oder als Inspiration für ein neues Design.
Fotografieren Sie lieber spontan oder nehmen Sie sich bewusst Zeit für Ihre Motive?
